Eine kurze Geschichte des Heimatvereins Vechta:

1919 wurde der „Heimatbund für das Oldenburger Münsterland“ in Vechta gegründet. Unter dem Vorsitzenden Heinrich Averdam aus Stukenborg waren nur Vechtaer Bürger im Vorstand. Ein eigener Ortsverband Vechta schien nicht erforderlich. Der Heimatverein Vechta besteht seit 1932, sein erster Vorsitzender war Franz Kramer. Aber schon 1933 wurde die Heimatbewegung gleichgeschaltet, also den Zielen des Nationalsozialismus untergeordnet.

Nach Kriegsende kam der Heimatgedanke nur schwer in Fluss. Erst 1953 fand ein Heimatabend mit u.a. Elisabeth Reinke statt. Der Einmannvorstand Clemens Niemann arbeitete bis 1957, dann übernahm Johannes Nordlohne das Amt, der ab 1972 den Heimatverein neu belebte, Wanderungen, Tanzabend des „Metken-Sommer“, Theateraufführung „Gertrud Middemann“ von Elisabeth Reinke gehörten zum Programm.

1973 übernahm Hans Schlömer den Vorsitz. Er führte den „Tanz unter dem Pfingstbaum“ wieder ein. 1977 gab er den Bildband „Alt Vechta“ heraus zusammen mit  Franz Hellbernd, der 1981 den Vorsitz übernahm und schon seit 1972 zusammen mit Prof. Hanisch die Herausgabe der „Beiträge zur Geschichte der Stadt Vechta“ betrieb.

1991 übergab er den Vorsitz an Rudolf Reinhardt. Von 1997 bis 2007 war mit Irmgard Krapp eine Frau Vorsitzende.

Am 11.01.2007 übernahm  Horst Krogmann den Vorsitz des Heimatvereins.

Engelbert Hasenkamp hat 2003 die Geschichte des Heimatvereins Vechta, der Theateraufführungen der Speeldeel, der Wandergruppe und der Radwanderungen erstellt.

Der Heimatverein Vechta ist als gemeinnützig anerkannt.